Archiv der Kategorie 'Texte'

Die Aktualität des Endzeitlichen

Datum: 30. Oktober 2010 | Kategorie: Filme,Texte

In der neuesten Ausgabe der Zeit findet sich ein Artikel, der anläßlich des Kinostarts von The Road der Frage nachspürt, warum die Apokalypse im Kino Hochkonjunktur hat.

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Bibliographie-Manie

Datum: 18. September 2010 | Kategorie: Texte

Ich habe heute drei Bände aus der lustigen Books LLC-Reihe erhalten, die jeweils postapokalyptische Medien einer Sparte oder Gattung bibliographiert. Auf teilweise über 1000 Seiten sind z. B. “Post-Apocalyptic Films” aufgeführt, wahlweise auch Literatur, Comics, Videospiele etc.

Wer sich fragt, woher der Verlag soviel elaborierte Infos zu postapokalyptischen Darstellungen hat: Wikipedia (bzw. Creative Commons! ;) )

Wer wie ich meint, dass diese Bücher einen tollen und schnellen (sowie recht aktuellen! ) Überblick geben, kann hier ordern.

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World War III

Datum: 7. September 2010 | Kategorie: Texte

Andrew Murrays Buch Flashpoint: World War III aus dem Jahre 1997 habe ich neulich gebraucht erstanden, eine sehr schöne und kompakte Arbeit, die sich von historischen Kriegen über die Umgestaltung der Großmachtverhätnisse nach 1989 bis zu Tehmen wie Technologiewandel und neuen politisch-geologischen Brennpunkten erstreckt.

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Needful things

Datum: 4. September 2010 | Kategorie: Texte

Die Welt geht unter – und was zählt, ist das Überleben. Gleich zwei Jugendromane sind mir in die Hände gefallen, die erst kürzlich erschienen sind, die sich auf unterschiedliche Weise mit dem “Danach” beschäftigen:

Die Welt wie wir sie kannten von Susan Beth Pfeffer handelt von den katastrophalen Ereignissen, nachdem der Mond durch einen Asteroiden aus der Umlaufbahn gebracht wurde – eine Vielzahl von Naturkatastrophen bricht auf der Erde los. Im Mittelpuntk steht eine Mutter mit ihren Kindern (und deren Haustieren), deren Hauptaugenmerk auf einmal auf den kleinen Dingen liegt, die man zum Überleben braucht.

In Überleben von S. A. Bodeen rettet sich eine der reichsten Familien der USA in ihrem Luxusatombunker, doch nicht alle schaffen es, innerhalb der 40 Minuten Vorwarnzeit, dem atomaren Angriff auf die USA zu entkommen. Aus Sicht des Jungedlichen Eli (!) wird die absurde Situation zwischen Ausnahmesituation und Übermaß (der Bunker ist natürlich eher eine – wenn auch spartanische – Villa, in die die Familie eingesperrt ist und in den kommenden 15 Jahren bleiben soll) erzählt, versetzt mit vielen Erinnerungen an die Zeit “davor”, mit vielen Überlegungen über die Familienverhältnisse und ihre ungewollte Umstrukturierung durch den Verlust wichtiger Familienmitglieder.

Das Wort “Jugendroman” sollte in keinem der beiden Fälle abschrecken, es ist eher ein Garant dafür, dass die Entwicklung der sozialen Strukturen unter den Figuren wichtiger ist als das vordergründig Apokalyptische und Abschreckende (wie es bei vielen “Zombie”-Büchern zu finden ist).

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Incoming!

Datum: 29. August 2010 | Kategorie: Texte

Gerade gestern sind drei neue Bucherwerbungen auf meinem Tisch gelandet, die ich nur empfehlen kann.

Klimarkriege von Harald Welzer versucht die Folgen des schon absehbaren Klimawandels gesellschaftlich umzulegen und – so deutet es der Titel schon an – sieht eine düstere Zukunft der Gesellschaft.

Katastrophen – Eine Kulturgeschichte vom 16. bis ins 21. Jahrhundert schreitet mit dem Leser die größten Katastrophen der Neuzeit ab, nicht ohne einen Ausblick zu bieten und auf kulturelle Phänomene wie “Alarmismus” einzugehen.

Einen Sprung zurück in den kalten Krieg bedeutet die mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnete Biographie J. Robert Oppenheimers von Kai Bird und Martin J. Sherwin. Viel Lesestoff zum “Vater der Atombombe”.

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Blicke ins Text-Grab

Datum: 24. Juli 2010 | Kategorie: Literatur und Sekundärliteratur,Texte,Web

Bei Recherchen zur Ko-Geschichte von Computer- und Atomwaffentechnik bin ich auf einen älteren Spiegel-Artikel aus dem Jahr 1988 gestoßen: “Blick ins Grab” heißt er und verhandelt das Motiv des Atomkriegs in der Science-Fiction-Literatur (in der ja bekanntlich der eine oder andere Computer auftaucht) – eher überblickshaft als systematisch. Der Artikel liegt als Scan und Textversion im (sowieso auf unseren Themenkomplex hin zu durchstöbernden) Online-Archiv des Spiegels vor und liefert ausreichend Stoff für die kommenden Antiquariatsbestellungen.

Zum oben erwähnten Themenkomplex Computer & Kalter Krieg liegen mir zudem gerade zwei  Bibliotheksexemplar folgender Bücher vor, die ich an interessierte Leser weiterempfehle:

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»Eine neue Art Lebewesen«

Datum: 16. Juli 2010 | Kategorie: Dokumente und Geschichte,Texte

In EinesTages bei Spiegel Online findet sich heute ein Artikel von Katja Iken über den ersten Atombomben-Test.

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Every Game is the End of the World

Datum: 15. Juni 2010 | Kategorie: Computer- und Videospiele,Texte

Von Gamer-Kollegen Rudolf Inderst erhalte ich gerade den Hinweis auf die aktuelle Ausgabe von “The Escapist“, die sich unter dem Titel “The Day After” dieses mal der spielerischen Postapokalypse verschrieben hat – weswegen sie hier nicht unerwähnt bleiben soll.

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Stolz und Vorurteil und Zombies

Datum: 4. Juni 2010 | Kategorie: Texte

Auf dem letzten Bücherraubzugeinkauf sind mir zwei schöne neue Bücher in die Hände gefallen:

Stolz und Vorurteil und Zombies von Seth Grahame-Smith ist eine Art Pastiche des ähnlich tönenden Jane Austen Romans – “Die größte Liebesgeschichte aller Zeiten – jetzt mit ultraheftiger Zombie-Action”. :D Das Ganze wird mit Natalie Portman in der Hauptrolle 2011 in die Kinos kommen … (vorher kann man noch in Ruhe Sense and Sensibility and Sea Monsters lesen)

Einen um Nuancen subtileren Humor legt Maarten Keulemans Exit Mundi. Die besten Weltuntergänge an den Tag. Von “unheimlichen Dingen mit Maschinen” (Roboteraufstände etc.) bis zu “Dingen, die wir wirklich nicht tun sollten” (Atomkriege, Terrorismus, Superunkraut!) wird hier amüsant alles dargeboten, was der Autor in der Tagespresse der vergangenen 15 Jahre finden konnte.

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Zeig mir den Weg ins Dunkel

Datum: 24. Mai 2010 | Kategorie: Computer- und Videospiele,Texte

Durch den Umzug nach Karlsruhe lange verzögert, aber jetzt wieder reaktiviert: Meine Tätigkeit hier im Blog und am ersten Sammelband der Postapocalypse.de-Buchreihe (coming soon) – aber auch die unterbrochene Lektüre von Dmitry Glukhovskys Metro 2033 geht wieder voran.Der junge Artjom wächst im Moskauer U-Bahn-Netz auf, das den menschlichen Überlenden des Weltendes als Zuflucht gedient hat. Der Roman greift das Stalker-Sujet auf seine eigene Weise auf und beschreibt eine düstere Unterwelt – nicht ohne immer wieder auf das “Draußen” und mögliche “Andere” zu verweisen. Wer es mag, kann das gleichnamige Spiel auch auf PC und XBox360 spielen. Ich bin gespannt auf die Lektüre der Fortsetzung sowie die mögliche Portierung als Videospiel!

Hier die nette Gamepro-Preview des Spiels:

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