Archiv der Kategorie 'Fernsehserien'

Mit Köpfchen gegen Sprengköpfe

Datum: 22. Dezember 2010 | Kategorie: Fernsehserien,Filmtipp

Die britische Krimikomödien-Serie “The Avangers” hat einige hoch interessante Folgen mit Robotern (dort als “Cybernauts” bezeichnet) auf die Fernsehschirme der 1960er-Jahre gezaubert. Eine Episode mit einem Super-Computer (im übertragenen Sinne) und den dazugehörenden obligatorischen Atomraketen gibt es allerdings auch und die wird morgen Abend auf ARTE ausgestrahlt:

Mit Schirm, Charme und Melone
Staffel 2, Episode 12: The Big Thinker (dt. “Das Superhirn”)
ARTE
Donnerstag, 23.12.2010, 18:05 Uhr

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Twilight Zone: Shelter Skelter

Datum: 11. Dezember 2010 | Kategorie: Bunker/Prävention,Fernsehserien

Twilight Zone: Shelter Skelter (USA 1987, Martha Coolidge)

Two men race to a private fallout shelter at the onset of a nuclear blast. For months they battle cabin fever and loneliness until one decides to venture out of the shelter and faces a horrific landscape of destruction and darkness … yet everything is not as it may seem.


(1/3)

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Twilight Zone: The Shelter

Datum: 11. Dezember 2010 | Kategorie: Bunker/Prävention,Fernsehserien

Twilight Zone: The Shelter (USA 1961, Leonard Johnson)

A suburban dinner party is interrupted by a bulletin warning of an impending nuclear attack. As the neighbors scramble to prepare themselves, they turn against the one family that installed a permanent bomb shelter.


(1/3)

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Tödliche Stäube aus dem All

Datum: 28. November 2010 | Kategorie: Fernsehserien,Filme

In guter alter Tradition habe ich mir das Original von Andromeda Strain (USA 1971, Robert Wise) (DVD) und das gleichnamige Miniserien-Remake (USA 2008, Mikael Salomon) (DVD) auf einmal angeschaut.

In einer kleinen Stadt in New Mexico landet eine amerikanische Raumsonde. Die Bewohner sammeln diese vor dem Militär ein, woraufhin der militärischen Aufklärung (erstaunlicherweise ist hier die Version von 1971 wesentlich moderner und weist sehr schön auf moderne Überwachungstechnik hin) nur die traurige Aufgabe bleibt, die Toten zu zählen und die Sonde zu bergen – letztere scheint für alles in ihrer Umgebung tödlich zu sein und sich über die Luft auszubreiten. Überraschenderweise finden sich aber doch zwei Überlebende, die geborgen werden können, und wie so häufig (vgl. Outbreak) verschwindet das zusammengetrommelte Expertenteam mit den “Proben” in einem geheimen unterirdischen Labor (Resident Evil lässt grüßen), um die nicht einschätzbare Bedrohung für die Menschheit zu identifizieren und abzuwenden.

Während das Original zu großen Teilen eine intelligente Suche nach dem Erreger, politisch-militärische Wirrungen und vor allem die Arbeit im unterirdischen Labor zeigt, versucht die neuere Version, auch die unkontrollierte Ausbreitung der Infektion in der Außenwelt und damit ein wenig “Action” zu zeigen.

Klarer Punkt an die Originalversion, bei dem momentanen Marktpreis kann man aber durchaus beide erwerben.

(Alle Bilder aus der 1971er-Version)

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Loss of authorities

Datum: 19. September 2010 | Kategorie: Fernsehserien

Ein Geheimtipp aus Großbrittanien ist die hervorragende fünfteilige Miniserie Dead Set (UK 2008, Import-DVD).

In einer ländlichen Gegend in England wird eine Art Big Brother-Show produziert, ein abgeschlossenes Areal, das von Fans belagert wird – und im Inneren die “Insassen”, die sich daran gewöhnt haben, von außen beobachtet zu werden, aber von außen nichts mitzubekommen. Geradzu ironisch, dass “draußen” eine Zombiepedemie ausbricht, die nach und nach alle Menschen in beißwütige Untote verwandelt.

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Ground Zero Liverpool Street

Datum: 24. Juli 2010 | Kategorie: Fernsehserien,Filme

Im TV-Film Dirty War (UK/USA 2004, Daniel Percival) wird London zum Ziel einer schmutzigen Bombe – zur Thematik siehe auch unser vergangenes Filmgespräch zu Right at your door.

Der für HBO-Verhältnisse doch leider nicht perfekte Film beginnt mit einem “Emergency Services Drill” und einer Ministerin, die zwischen tatsächlicher Wappnung vor dem Ernstfall und möglichst behutsamem Umgang mit der Öffentlichkeit wählen muss – zuviel Aufhebens um mögliche Gefahren verringert die “gefühlte Sicherheit”, zuwenig bedeutet aber zugleich zuwenig Schutz für den Ernstfall.

Letzteres passiert im Film: Eine Terrorzelle aus dem nahen Osten (Parallelen zu 9/11 sind erkennbar und beabsichtigt) schafft es tatsächlich, eine Bombe in der Innenstadt Londons detonieren zu lassen – und damit nicht nur die Innenstadt weiträumig zu kontaminieren, sondern auch die Schutzmechanismen der Stadt bloßzulegen: Erst nach der ersten Bombe haben die Ermittler die Chance, weitere Bomben in der Stadt zu ermittlen und auszuschalten – nämlich per engagierter Ermittlung und natürlich per Surveillance-Kameras, die überall in der Stadt verteilt sind.

Gleichzeitig versucht die recht tapfer dargestellte Feuerwehr Londons, der ungewohnten Lage Herr zu werden, ist jedoch selber von der Strahlung und der wandernden Strahlenwolke betroffen und eingeschränkt. Letztendlich müssen die Helfer außerhalb der “Decon Line” bleiben, um selber keine körperlichen Schäden zu erleiden, die Opfer und Flüchtenden dürfen nicht heraus, ohne durch einen schleppenden Kontaminationsprozess gehen zu müssen (soweit sie denn noch gehen können).

Leider kein Meilenstein, wird hier vor allem die Arbeit der Sicherheitskräfte auf mittlerem TV-Niveau beleuchtet, wobei das Verhindern der weiteren Attentate durch Surveillance relativ spannend und für das Genre bemerkenswert ist.

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…Remain indoors!

Datum: 23. Juli 2010 | Kategorie: Fernsehserien

DS hat mich auf die schöne BBC Two-Quizrunde hingewiesen, die “after the event” spielt:

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The stockpile of things… Survivors (BBC, 1975)

Datum: 8. März 2009 | Kategorie: Fernsehserien

Im Rahmen der Recherchen für einen Aufsatz über postapokalyptische Fiktionen aus Großbritannien, an dem Christian und ich gerade gemeinsam arbeiten, habe ich mir in der letzten Woche die erste Staffel von Terry Nations Survivors angeschaut: Nachdem die neuere US-Serie Jericho (siehe Christians Ausführungen dazu) ja ziemlich enttäuschend war, hatte ich keine allzu hohen Erwartungen mehr an eine postapokalyptische Serie, war dann aber doch sehr positiv überrascht.

SurvivorsIntro

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„Die Welt ist erst untergegangen, wenn die Kartoffeln die Menschen schälen!“

Datum: 24. November 2008 | Kategorie: Fernsehserien

Nachdem ich schon über die TV-Serie Jericho kurz berichtet hatte, kommt nun mein Eindruck der in Deutschland verfügbaren Staffel 1 (Staffel 2 besteht nur noch aus 7 Folgen, danach wurde die Serie eingestellt).

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Postapocalypse im TV

Datum: 7. September 2008 | Kategorie: Fernsehserien

Fernsehserien erweisen sich immer wieder als gute Seismographen des Zeitgeistes (vgl. dazu etwa: Harald Martenstein, Das hat Folgen. Deutschland und seine Fernsehserien, Leipzig 1996, eine Geistes- und Kulturgeschichte der Bundesrepublik am Leitfaden ihrer Kultserien). Der Umstand, dass im US-amerikanischen und im britischen Fernsehen Serien gestartet sind, die ihre Handlung in ein gemäßigt postapokalyptisches Szenario verlegen, spricht dafür, dass das Thema “Postapokalypse” einfach an der Zeit ist:

Die TV-Serie Jericho (hierzulande von Pro7 ausgestrahlt und unterdessen auf DVD veröffentlicht) erzählt die Geschichte der titelgebenden Kleinstadt nach einem Atomschlag gegen die USA. Zentrale Themen: Politische Reorganisation (die USA zerfallen in mehrere sich autonom gebende Regionen mit je eigenem Präsidenten) und das Allzumenschliche, das sich in dieser Ausnahmesituation wieder Bahn bricht.

Die von der BBC ausgestrahlte Serie Spooks: Code 9 spielt in einem Großbritannien, das unter dem Trauma eines Atomschlags gegen London leidet; im Unterschied zu Jericho nutzt die Serie das Setting aber nur als Hintergrund für relativ banale Mantel- und Degen-Stories im Spionage-Milieu.

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