Archiv der Kategorie 'Comics'

2 Kurze

Datum: 7. September 2010 | Kategorie: Comics

.d. hat mich gerade auf zwei nette Comicstrips hingewiesen, beide von http://www.pbfcomics.com

Space Disaster

Postman

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Speculative History

Datum: 1. September 2010 | Kategorie: Comics

Der Comic The Life Eaters präsentiert eine Welt der 1960er-Jahre, die nicht dem gewohnten Gang der uns bekannten Geschichte entspricht: Der zweite Weltkrieg wurde von Deutschland und Japan gewonnen, allerdings im wörtlichen Sinne nur mit Hilfe der (nordischen) Götter. Hier wird ganz großes “Kino” geboten, was alternative fiktionale Geschichtsverläufe angeht, ein Genre, für das bekanntlich Philip K. Dicks Orakel vom Berge Pate steht; nicht im klarsten aller Sinne postapokalyptisch, aber einen Blick über den Tellerrand wert (ohne zu spoilern: es geht u. a. um durchaus Apokalyptisches, darunter die Unbewohnbarmachung der Welt durch Atombomben, Treibhausgase etc. – einmal abgesehen davon werden geschichtliche Details durchaus ironisch in die Melange aus WWII- und Göttergeschichte eingebunden).

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Dr. Strangelove Electronics

Datum: 31. August 2010 | Kategorie: Comics,Dokumente und Geschichte

Stadt-Land-Flucht

Datum: 31. August 2010 | Kategorie: Comics

Ein Polizist erwacht im Krankenhaus, nachdem er angeschossen wurde – aber niemand ist mehr im Krankenhaus… klingt verdächtig nach “28 Days later” (Comic/Verfilmung), ist aber The Walking Dead, eine mittlerweile 10-, bald 11-reihige Comicserie. Der Polizist sucht in der Kleinstadt nach den Bewohnern, findet aber nur deformierte Wesen, die ihm nach dem Leben trachten (genau: Zombies ;) ) – sein Weg führt ihn in die nächste Großstadt, wo er seine Familie vermutet, die sich zu den Verwandten geflüchtet haben könnte. Die Stadt ist allerdings voller Zombies, doch der Protagonist wird von einem Jungen gerettet und kann zu einer Flüchtlingskolonne dazustoßen, in der er auch seine Familie wiederfindet. Doch damit ist das Happy End noch lange nicht nahe, zum äußeren Feind gesellen sich auch noch innere …

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Die Amazonen und das Überlebenden-Syndrom

Datum: 28. August 2010 | Kategorie: Comics

Was wäre, wenn mit einem Schlag alle Männer – mit der Ausnahme eines jungen Mannes und eines männlichen Affen – auf der Erde sterben würden? Wie würden gesellschaftliche Strukturen sich neu formieren, die vormals von Männern dominiert waren? Wer regiert, wer leitet den Großteil der Unternehmen, und: wie pflanzt sich die Menschheit fort?

Der Comic Y – The Last Man beginnt mit dieser Grundkonstellation und entwickelt sich um die Geschichte des letzten verbliebenen jungen Mannes, der gesellschaftlichen Neuformierungen, der Kompensation des Verlustes der männlichen Hälfte der Bevölkerung der Welt, und wirft damit einen kritischen Blick auf Genderaspekte des Postapokalypse-Genres. Dabei wird die Frage aufgeworfen: Warum ist ein Mann übrig geblieben? Was hat den Tod der anderen Männer bewirkt? Wird die Menschheit sich wieder reproduzieren können, und sei es mit technischen Hilfsmitteln (Klonen ist durchaus ein Thema)?

Bald erscheint der elfte Teil der Reihe, die wirklich empfehlenswert ist!

Errata: Leider mit “The Walking Dead” durcheinandergekommen, bei der Reihe erscheint demnächst Band 11; Y – The Last Man ist mit Band 10 abgeschlossen…

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Als kleine Vorfreude auf die Tagung

Datum: 29. Juni 2009 | Kategorie: Allgemein,Comics

Als kleine Vorfreude auf die Tagung :) Ein Wulf Morgenthaler-Comic.

Wenn Pilze Atompilze sehen…

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Demilitarized Zone

Datum: 1. Mai 2009 | Kategorie: Comics

Durch Zufall stieß ich zuletzt auf die erste Ausgabe der Comicreihe DMZ (Wood/Burchielli), die einen amerikanischen Bürgerkrieg mitten in New York ansiedelt und Manhattan als Handlungsschauplatz inszeniert. Die eigentliche demilitarisierte Zone Manhattan ist jedoch von einigen Parteien umkämpft, wie der Protagonist Matt, der eigentlich nur als Reportage-Praktikant die Zone besuchen sollte, feststellen wird.

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(Bombardierung Manhattans in Band 1, “Abgestürzt”; hier: englische Ausgabe)

Ein sehr lesenswerter Comic, der den Aspekt des “societal collapse” und des Ausnahmezustands in einem sehr interessanten Setting zeigt, das zugleich auf “Die Klapperschlange” wie auch auf 9/11 zurückverweist. Und zugleich wieder mal ein Fall für die Kategorie “The end of the world as we know it” (keine Angst, demnächst mehr über ganz klassische Postapokalypsen).

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All Night Long

Datum: 10. Dezember 2008 | Kategorie: Comics

Metallicas Videoclip stiftet die eindeutige Beziehung zwischen Atomkrieg und Zombiismus:

(via: Filmtagebuch)

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Das erste Opfer der Apocalypse…

Datum: 16. August 2008 | Kategorie: Comics,Computer- und Videospiele,Filme

…scheint “Lady Liberty” zu sein. Wie Gerry Canavan anhand von interessantem Bildmaterial zeigt, gehört eine zerstörte Freiheitsstatue zum festen Inventar postapokylptischer Bilder.

Canavan hat übrigens auch bei Culture Monkey einen lesenswerten Artikel verfasst, der der Frage nachgeht, welchen Reiz postapokalyptische Szenarien auf uns ausüben.

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Barfuß durch Hiroshima (Manga, 1973-1985)

Datum: 16. Juni 2008 | Kategorie: Comics

Atomic CloudBarfuß durch Hiroshima ist ein Manga-Comic des japanischen Zeichners Keiji Nakazawa. Dieser überlebte den Atombombenabwurf und verarbeitet sein Leben in Form autobiografisch gefärbter Mangas. Die verschiedenen Teile erzählen die Zeit vor dem Abwurf, als seine Familie trotz Krieg noch zusammenlebte, den Atombombenabwurf, der das Haus zerstörte und Trümmer seine zwei Geschwister und den Vater begruben und die Zeit danach. Gen (so nennt der Autor die Figur, die ihm entspricht) und seine hochschwangere Mutter überlebten nämlich und auf der Flucht aus dem Gebiet des Sterbens und der Zerstörung wird sein Schwesterchen geboren. Auf der Suche nach Nahrung werden sie weiter mit den Folgen der Atombombe konfrontiert: Massensterben und Strahlung. Die Comics wurden als zwei Anime-Filme umgesetzt, es gibt ein Theaterstück und eine Hörspielfassung. Der vielfach gelobte Comic ist verstörend und sehr bewegend. Diese künstlerische Auseinandersetzung des Zeitzeugen mit der Apokalypse ist absolut empfehlenswert. Einen besonders ausführlichen Artikel gibt es bei Wikipedia. Ich schrieb diesen Beitrag übrigens in Hannover, der Partnerstadt von Hiroshima. In Hannover gab es vor einigen Jahren auch eine kleine Ausstellung die Keiji Nakazawa als Ehrengast besuchte. [CHR]

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